Ratgeber
Housekeeping outsourcen oder selbst machen?
Redaktion: DiFaM GmbH · Lesezeit 6 Minuten

Inhalt
Eigenes Team: Vor- und Nachteile
Mit einem eigenen Housekeeping-Team führt das Hotel die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter direkt. Hausdame und Team kennen das Haus, die Zimmerkategorien und die Gäste.
Dafür liegen alle Personalaufgaben im Haus: Stellen besetzen, Ausfälle vertreten, neue Kräfte einarbeiten und die Einsatzplanung an die Belegung anpassen. Schwankt die Belegung stark, ist das Team entweder zu groß oder zu klein.
Outsourcing: Vor- und Nachteile
Beim Outsourcing übernimmt ein Dienstleister das Housekeeping ganz oder teilweise. Er stellt das Personal, plant die Einsätze und kontrolliert die Qualität. Das Hotel legt die Standards fest und prüft die Ergebnisse bei Abnahmen.
Wichtig sind klare Regeln: eine Checkliste je Bereich und Zimmerkategorie, feste Ansprechpartner auf beiden Seiten und eine nachvollziehbare Abrechnung. Bei DiFaM wird pro gereinigtem Zimmer abgerechnet.
Das Hybridmodell
Viele Häuser wählen einen Mittelweg. Ein eigenes Stammteam bleibt, ein Dienstleister übernimmt feste Bereiche oder deckt Spitzen ab. So bleiben Führung und Hauswissen im Haus, während Belegungsspitzen durch Messen oder Saison abgefedert werden.
Vergleich auf einen Blick
| Kriterium | Eigenes Team | Outsourcing | Hybridmodell |
|---|---|---|---|
| Führung | Hausdame des Hotels | Hausdame und Supervisor des Dienstleisters | gemeinsam festgelegt |
| Personalgewinnung und Ausfälle | im Haus | beim Dienstleister | geteilt |
| Belegungsspitzen | Überstunden oder Aushilfen | zusätzliche Teams des Dienstleisters | Stammteam plus zusätzliche Teams |
| Einarbeitung | im Haus | Pilotphase mit fester Crew | für die externen Bereiche in der Pilotphase |
| Abrechnung | Lohn- und Personalkosten | vereinbarter Satz, bei DiFaM pro gereinigtem Zimmer | gemischt |
So gelingt der Übergang
- Bedarfsanalyse: Zimmeranzahl, Kategorien, Taktung und Besonderheiten klären.
- Pilotphase: Eine feste Crew arbeitet ein bis zwei Wochen nach abgestimmten Checklisten.
- Regulärer Start: Plan mit Verantwortlichkeiten, Uhrzeiten und Qualitätskriterien.
- Qualitätssicherung: dokumentierte Stichproben und regelmäßige Abnahmen.
- Reviews: Kapazität und Taktung an Auslastung und Saison anpassen.
Fazit
Ein eigenes Team passt zu Häusern mit gleichmäßiger Belegung und stabilem Personal. Outsourcing entlastet bei schwankender Belegung und schwieriger Personalgewinnung. Das Hybridmodell verbindet beides. Wie die Modelle bei DiFaM aussehen, lesen Sie unter Housekeeping-Outsourcing. Fragen beantworten wir unter 034291 337287.